„Das Europäische Parlament, der Europäische Rat und die Europäische Kommission könnten ihre Positionen bis Mai 2026 bestimmt haben und anschließend mit der gemeinsamen Arbeit an der Gesetzgebung beginnen“, sagte EZB-Direktor Piero Cipollone am Dienstag bei einer Bloomberg Veranstaltung in Frankfurt am Main.“ 2029 könnte ein realistisches Datum für die Einführung des digitalen Euro sein. Die EZB wird voraussichtlich zwischen zweieinhalb und drei Jahre benötigen, um die Digitalwährung einzuführen.“ So lobte er letzte Woche den „großen Durchbruch“, als sich die Finanzchefs des Euroraums darauf einigten, wie man die Kundenbindungsgrenzen festlegen kann, und fügte hinzu, dass er jetzt Dynamik sehe.

Dazu gehört auch der deutsche Finanzminister und SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil. Ihm geht es nicht schnell genug und er will digitalem Euro Beine machen! So braucht es nach den Worten des Bundesfinanzministers einen konkreten Fahrplan für das Projekt. Seine klare Botschaft; ”Ich möchte dort gerne Lösungen bis zum Ende des Jahres haben!” erklärte er in Kopenhagen vor Beratungen der europäischen Finanzminister.

Damit ist er ganz auf Linie mit der EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die zuletzt das zögerliche politische Vorgehen bei dem Projekt kritisiert hat und in zwei Jahren die Leitung des World Economic Forum (WEF) übernehmen wird. Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz rechnet daher mit einer schrittweisen Einführung des e-Euro ab 2028.

Die Finanz-Matrix wird immer dichter und das digitale Gefängnis immer sicherer. Bleiben wir gespannt,
Euer consiliarius

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