Als Dorfpolizist „Horst Krause“ stand Horst Krause und seinen Schwestern Elsa und Meta, die einen Gasthof in einem brandenburgischen Ort der Gemeinde Oberbarnim im Landkreis Märkisch-Oderland betreiben, im Mittelpunkt der ARD Fernsehfilmreihe. Kriminalfälle spielen in den Geschichten keine Rolle, sondern es geht primär um das menschliche Miteinander und das Lösen von Problemen.

Der Brandenburger Dorfpolizist Horst Krause ist ganz im Privaten komödiantisch in „Kleine-Leute“-Geschichten unterwegs. Im Ort „Schönhorst“ ist er der „Dorf-Sheriff“ und mit seiner Dnepr K750 Molotov, einem alten sowjetischen Militärmotorrad mit Beiwagen unterwegs. Er hat hier das Sagen… bis immer mal jemand kommt der Krauses geregeltes Leben stört.
Es ist immer ein außerordentliches Vergnügen, Horst Krause mit seinen Schwestern zu erleben, da die Dialoge feinste Komödie sind. Gerade Schwester Elsa darf sich nach Herzenslust das Maul zerreißen. Auch der notorisch erfolglose Nachbar Schlunzke bringt regelmäßig Lachfalten ins Gesicht, weil er und Krause so großartige Gegensätze sind.
„In der Schule war ich der Klassenclown. Faxen machen hinter dem Rücken des Lehrers und bloß nicht erwischen lassen! Humor ist das beste Mittel zur Verhinderung von Konflikten!“ erzählte Horst Krause in einem Interview. „Mit Polizeihauptmeister Horst Krause habe ich meine Lebensrolle gefunden. Was auch kommen mag, da wird wohl nichts drüber gehen.“
Aus dem deutschen Film und TV war er über Jahrzehnte nicht wegzudenken: Horst Krause ist am Freitag im Alter von 83 Jahren in einem Seniorenheim in Teltow (Kreis Potsdam-Mittelmark) verstorben, wie seine Familie heute mitteilte. Lieber Horst Krause, Du hast eine kurzweilige Filmgeschichte hinterlassen, die mich immer wieder einmal zum Lachen und Schmunzeln bringen wird. An dieser Stelle sende ich Dir meinen Dank dafür… ♥️

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