Apple-CEO Tim Cook biedert sich US Präsident Donald Trump an


Wer mich kennt weiß um meine persönliche Abneigung gegenüber Apple-CEO Tim Cook. Wie er schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, ist ihm kein Ar…..och zu schmutzig, wenn es um die Rendite für seine Aktionäre geht. Der Geist von Apple und Steve Jobs selbst ist ihm dabei völlig egal und er verwaltet das Unternehmen nur, anstatt es in eine bessere Zukunft zu führen.

Das Tim Cook bisher nicht viel Sympathien für Donald Trump hat, lässt sich ausserhalb der geschäftlichen Öffentlichkeit nicht verbergen. Könnte man hier über eine subjektive Vermutung meinerseits spekulieren, sprechen Zahlen eine deutliche Sprache. Da Apple über kein politisches Aktionskomitee verfügt, das Spenden an Kandidaten für Bundesämter vergibt, veranstaltete der Apple-CEO Tim Cook persönlich im August 2016 eine Spendenaktion für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Trumps Positionen zu Einwanderung, Homo-Ehe, Verschlüsselung und anderen Themen stehen im Widerspruch zu Cooks Ansichten. Apple hatte außerdem beschlossen, die Republican National Convention nicht zu sponsern oder zu finanzieren. Die Tech-Branche hat mit ihren Spenden generell Clinton und den Demokraten gegenüber Trump bevorzugt. Laut einer Untersuchung von Crowdpac erhielt Trump insgesamt nur 117.000 Dollar an Spenden aus dem gesamten Tech-Sektor, während Hillary Clinton 3,3 Millionen Dollar erhielt.

Apple-CEO Tim Cook wird sich die Gunst von US-Präsident Donald Trump erst wieder erarbeiten müssen. AFP/MANDEL NGAN

Seitdem Donald Trump damals mit Strafzöllen auf das iPhone drohte, wusste auch Tim Cook, dass er hier ein Milliardenrisiko einging, wenn er nicht auf Linie mit dem US Präsidenten ist. Bereits zum Ende der ersten Amtszeit von Donald Trump ließ Tim Cook dafür sorgen, dass der scheidende US Präsident Apple in guter Erinnerung behalten möge und schenkte ihn ein MacBook im Wert von 5.999,- US$, wie aus der Vermögensaufstellung von Donald Trump im Jahr 2021 hervorging.

Doch noch im Mai 2025 machte er wieder den Fehler, seine persönliche Abneigung gegen Donald Trump Ausdruck zu verleihen, in dem er für die Big Tech US Unternehmen wichtigen Präsidenten Reise nach Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate „versäumte“ und Donald Trump zum „Grollen“ brachte. Kaum wieder in den USA angekommen, drohte der US Präsident via Social Media mit 25-Prozent-Importzöllen für iPhones, die nicht in den USA produziert wurden. Nun wurde eine Rolle Rückwärts von Speichellecker Cook notwendig!

Tim Cook schenkt Trump Gold – und kassiert einen Milliarden-Vorteil

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump im Oval Office kündigte Cook eine zusätzliche Investition von 100 Milliarden US-Dollar in den USA an und überreichte Trump dabei ein ein luxuriöses Geschenk aus Glas und purem Gold. „Es ist ein Einzelstück“, sagte Cook, als er vor laufenden Kameras das Geschenk enthüllte – eine gravierte Siliziumscheibe aus „amerikanischem“ Glas, montiert auf einem Sockel aus 24-karätigem Gold. Das Stück wurde laut Cook von einem ehemaligen US-Marinesoldaten entworfen, der heute bei Apple arbeitet. „Dieses Glas stammt direkt von der Corning-Produktionslinie und wurde speziell für Präsident Trump graviert“, erklärte der Apple-Chef. Tim Cook lies es sich auch nicht nehmen, seine eigene Signatur ist auf dem Kunstwerk eingravieren zu lassen.

Trump Geschenk
Das „Geschenk“ – ein graviertes Glasobjekt auf einem 24-karätigem Gold Sockel. imago

Das Geschenk an Donald Trump war nicht nur symbolisch wichtig, da der Präsident zeitgleich mit einer neuen massiven Zollpolitik auf Halbleiterprodukte drohte. Auf alle importierten Computerchips könnten 100 Prozent Einfuhrzölle erhoben werden mit einer Ausnahme die Apple betrifft. Donald Trump verkündete „…das Glas für iPhones und Apple Watches werde künftig vollständig in einer Corning-Fabrik in Harrodsburg im US-Bundesstaat Kentucky gefertigt.“ und weiter führte er aus; „Die gute Nachricht für Unternehmen wie Apple ist: Wenn ihr in den Vereinigten Staaten baut oder euch unmissverständlich dazu verpflichtet, wird es keine Abgabe geben“. Cook hatte zuvor gewarnt, dass die neuen Zölle Apples Kosten um bis zu 900 Millionen Dollar steigern könnten. Nun ist klar: Apple bleibt davon verschont.

„Wir sind ein stolzes amerikanisches Unternehmen“, schleimte Cook und dankte Donald Trump dafür, dass er „ein großer Befürworter von amerikanischer Innovation und Fertigung“ sei. Apple hatte jedoch bereits 2021 angekündigt, 500 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren und mit der neuen Ankündigung steigt dieser Betrag nun auf 600 Milliarden. Laut Cook werde bald das gesamte Abdeckglas für Apple-Produkte in den USA gefertigt. Das man jetzt zumindest das „Abdeckglas“ vom iPhone in den USA herstellen lässt, spart dem Apple Konzern Kosten in Milliardenhöhe, was die Aktionäre freuen dürfte, dass Tim Cook für sie gerne den A….h hingehalten hat. Der Pinscher von Cupertino wurde vom Wolf of Washington gefkt!

So war auch die Szene im Oval Office war insofern eher peinlich, als von Respekt gegenüber dem Präsidenten geprägt. 

Nun ja, aber nicht nur Tim Cook leistete sich einen derart peinlichen Auftritt, sondern er reihte sich ein in die „Kriechereien“ der straff Demokraten geneigten Linie der Silicon Valley Jungs. Auch für Mark Zuckerberg mit seinem META/Facebook Konzern lief es nicht besser. Im direkten Angesicht von Donald Trump wird ihnen allen die Knie weich, was hier keineswegs als Sympathie von mir für Donald Trump interpretiert werden sollte.

Mal schauen, welche Kröten die Herren der Transhumanismus Ideologie demnächst noch schlucken müssen oder wie sie den amtierenden US Präsidenten loswerden…

Euer consiliarius

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One comment on “Apple-CEO Tim Cook biedert sich US Präsident Donald Trump an
  1. […] „Malte“ der mir mal aus der Seele spricht, wenn ich da allein an Tim Cook denke. Danke Malte Hesse für diesen erfrischenden […]

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