Wenn KRIEG auf der Agenda steht!


Aus Verteidigungsministerium wird „Kriegsministerium“

Eigentlich will US-Präsident Donald Trump ja den Friedens-Nobelpreis haben, um endlich mit Barack Obama gleichziehen zu können. Das Barack Obama diesen Preis völlig zu unrecht erhalten hat, dürfte mittlerweile jedem klar denkenden Menschen bewusst geworden sein. Donald Trump sieht es aber als persönliche Herausforderung, diesen Preis auch verliehen zu bekommen, alles andere wäre für ihn eine persönliche Demütigung.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat zum Auftakt seines Besuchs in Washington US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. 
Foto: AFP

So reibt man sich verwundert die Augen, wenn einer der größten Kriegstreiber und Massenmörder unserer Zeit, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, ihm dabei zu Hilfe eilt. Aber vielleicht ist das ja auch sinnbildlich zu verstehen, denn wie schon George Orwell in seinem „prophetischen“ Buch „1984“ schrieb; „Aus Krieg wird Frieden!“

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinen FRIEDENs-Bemühungen im Nahen Osten

Wa(h)rscheinlich hat Donald Trump von Obama gelernt, dass man mit Krieg eben auch den „Friedens-Nobelpreis“ erhalten kann und so gab er Heute bekannt, das Verteidigungsministerium wieder in „Kriegsministerium“ („Department of War“) umbenennen zu wollen und ermächtigte den amtierenden Verteidigungsminister Pete Hegseth, den Titel „Secretary of War“ zu führen. Er soll nun die notwendigen Schritte für eine dauerhafte Namensänderung vorbereiten. Diese muss vom US-Kongress genehmigt werden, wo Donald Trump´s Republikaner über eine Mehrheit verfügen. Entsprechende Vorlagen wurden dann auch gleich am Freitag in beiden Kammern eingebracht.

US-Präsident Donald Trump und Pete Hegseth „Secretary of War“

Das „U.S. Department of War“ – auch kurz „War Department“ genannt – war 1789 gegründet worden und trug diesen Namen 160 Jahre bis 1949. Dazu sagte Donald Trump; „Das war der Name, als wir den Ersten Weltkrieg gewonnen haben, als wir den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben, als wir alles gewonnen haben!“ und mir erschließt sich sogleich die Frage, hat er nun einen siegreichen Dritten Weltkrieg im Auge?! Pete Hegseth zufolge geht es bei der Rückbenennung nicht nur um Worte, sondern um das „Kriegerethos“. Der frühere Fernsehmoderator befehligt einen riesigen Militärapparat mit mehr als drei Millionen Soldaten und Zivilbeschäftigten.

Nach den offiziellen Verlautbarungen des Weißen Hauses soll der neue Name „eine stärkere Botschaft der Bereitschaft und Entschlossenheit“ senden und den Gegnern der USA solle signalisiert werden, „dass Amerika bereit ist, Krieg zu führen, um seine Interessen zu sichern“.

US Präsident Donald Trump streicht das Wort „Verteidigung“ aus dem Wortschatz

Dabei dürfte die nun geplante Umbenennung Hunderte Millionen Dollar kosten, da unter anderem sämtliche Schilder und Briefköpfe weltweit geändert werden müssten. Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar bereits mehrere Umbenennungen von Orten und Institutionen vorangetrieben. So wurde unter anderem auch aus dem „Golf von Mexiko“ der…

U.S. President Donald Trump proklamiert die Umbenennung während eines Überfluges an Bord der Air Force One am 9. February 2025. REUTERS/Kevin Lamarque

Während er gerne verbal „Moskau bombardieren“ lassen möchte und seinem Freund „MEGA-Bomben“ nach Israel liefern lässt, sich auch nicht zu schade ist, ohne Kriegserklärung den IRAN bombardieren zu lassen, lässt er aktuell auch seine Kriegsmarine vor Venezuela auflaufen, um klar zu machen, wer der Herr der Welt ist und welche GroßMacht-Ansprüche er hegt!

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Veröffentlicht in GeoPolitik, Menschen
4 comments on “Wenn KRIEG auf der Agenda steht!
  1. […] einen Ort, der etwas südlich von hier liegt – in Gaza. Er sagte, dieser Ort müsse zu einem Ort des Friedens, des Wohlstands und des guten Lebens werden, und nicht des […]

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  2. […] „Kriegsminister“ Pete Hegseth hat das „Who´s who“ des US-Militärs zu einem ungewöhnlichen Dringlichkeitstreffen einbestellt. Weltweit packen derzeit Generäle und Admirale die Taschen, da Pete Hegseth sie in die USA zurück beordert hat, um sie offenbar auf das „Krieger-Ethos“ einzuschwören. […]

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  3. […] hatte er die „richtigen“ Befürworter und Unterstützer, wie den „Friedens-Papst“ Benjamin Netanyahu oder das „friedliche“ Pakistan, um nur Beispiele zu nennen. […]

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  4. […] beginnt damit konsequent mit der NEU Eroberung und Aufteilung der Welt, so wie es durch die Neu-Positionierung absehbar war. In diesem Zusammenhang sollte sich neben Kanada auch Dänemark warm anziehen, denn […]

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