Erneut zeigt sich das komplette Versagen des selbsternannten Kapitalschutz-Experten und Krypto-Keuler Markus Miller. Selbstherrlich schwadroniert er in diversen Foren, Artikeln und YouTube Videos über seine „umfangreiche Fachkenntnis“ zu den Themen der modernen Finanzwelt und dem Schutz der Kapitalanleger vor Verlusten.
Aber das Muster Markus Miller wiederholt sich permanent. So erinnern wir uns noch an seine umfangreichen Artikel und Empfehlungen zu den Zertifikaten von Lehman-Brothers in den Jahren 2007 bis 2008, welche er dann in der gleichen Geschwindigkeit überall löschte, wie der Markt seiner Empfehlungen komplett zusammenbrach und Milliarden von Anlegergeldern binnen Sekunden vernichtete.
Danach folgte dann nach gleichem „Provisions“-Kalkül das Anpreisen von GOLD und Liechtensteiner Versicherungsmänteln. Dies hinterließ nicht nur immense Verluste bei seinen Kunden, sondern auch Kopfschütteln bei versierten Fachleuten, wenn man sich seine geistigen Ergüsse wie der „Piratenbank“ und „Zins-Rechtsanspruch“ zu Gemüte führt.
Doch kommen wir zum WIRECARD Debakel. Waren sich seriöse Vermögensberater und Fachleute seit mindestens 2016 einig, dass etwas mit Markus Braun und der Wirecard nicht stimmen konnte, konnte Markus Miller seine Begeisterung für dieses Unternehmen kaum bändigen, obwohl die „Financial Times“ bereits im Sommer 2015 unter dem Titel „The House of Wirecard“ kritisch über das Unternehmen berichtet hatte. Wirecard musste sich seitdem wiederholt gegen Ansschuldigungen über illegale Geldtransfers oder Bilanzfälschung wehren. Heute wissen wir, dass diese Vorwürfe wohl zu recht bestanden haben. 1,9 MILLIARDEN sind demnach einfach bilanziell „verschwunden“, gibt es laut Aussage der Wirtschaftsprüfer und dem Vorstand von Wirecard einfach nicht. Luftbuchungen wie so manche Kryptowährung und die Aussagen einen sogenannten Finanzmarktexperten, Namens Markus Miller!
Doch was wusste nun der Experte Miller und sein immer wieder gepriesenes Kapitalschutz Netzwerk von circa 2.500 Fachleuten von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Kapitalmarktprofis? Wirecards Umgang mit dem eigenen Zahlenwerk machte bereits 2017 renommierte Investmentbanken unruhig. So entdeckte Morgan Stanley bereits signifikante Ungereimtheiten in den substanziellen Angaben von Wirecard zu seinen Zukäufen. Von 150.000 angegebenen Filialen in Indien, „entdeckten die Fahnder auf ihren stundenlangen Touren gerade mal einen einzigen dieser Shops – und sieben weitere nach vorheriger Internetrecherche“!
Nachdem dann auch die Bilanzen von 2016 und 2018 unter Verdacht kamen und der Wirtschaftsprüfer unter Druck geriet, konnte Markus Miller noch Anfang 2019 nicht anders, als sein volles Vertrauen in das Unternehmen Wirecard medial auszusprechen und eine klare Anlageempfehlung öffentlich zu erteilen.
Sicherlich fragt man sich jetzt auch zu Recht beim ZDF, wieviel Substanz der „ZDF-Kryptoexperte“ zu bieten hat. Nachdem er sich werbewirksam ohne Genehmigung vom ZDF medial feiern lässt, sollten sich die Menschen fragen, ob sie weiterhin den Empfehlungen von Markus Miller Glauben schenken sollten?

So griff er zwar 2019 die „Tycoon69“ und ihr Geschäftsmodell als unseriös an, bei dem bis zum heutigen Tag weder die von Markus Miller in die Spur geschickten Aufsichtsbehörden BAFIN, FMA und FinMa seine Vorwürfe bestätigen konnten, vergaß es aber offensichtlich über die dubiosen Machenschaften von Markus Braun und seiner Wirecard zu berichten! Hierbei kommt zusätzlich ein anderes viel schlimmeres Versagen zu Tage; dass der Aufsichtsbehörden. Während diese nämlich durchaus nachvollziehbar die Tycoon69 unter Zwangsverwaltung setzte und einer bis heute andauernden Prüfung des Geschäftsmodells mit Kryptowährungen und Fintech-Bank-Dienstleistungen unterzieht, versagten diese gleichzeitig bei der Wirecard total. Im Gegensatz zum „kleinen Fisch“ Tycoon69 bekam das DAX Schwergewicht Wirecard einen Schutzmantel von der BAFIN umgehängt und es zog keinerlei aufsichtsrechtliche Maßnahmen nach sich, obwohl die Vorwürfe schwer und von mehreren Seiten vorlagen.
Warum das so wichtig ist? Nun, weil ein DAX Schwergewicht wie die WIRECARD eben nicht nur die Direkt-Investoren und Aktienbesitzer mit einem erheblichen finanziellen Desaster und Schaden zurücklässt, sondern auch ein Vielzahl von Kleinanlegern, welche über die zahlreichen Investmentfonds und ETF´s mit in der Wirecard zwangsinvestiert sind. Schon aus diesem Grund ist das persönliche Engagement und die mehrfachen persönlichen Empfehlungen zum Investment in die Wirecard Aktie durch den Kapitalschutz-Experten Markus Miller als besonders tragisch zu bewerten, ja Anleger sollten sich auch in jetzt entstehenden Schadensersatzansprüchen direkt an Herrn Miller wenden, der mit seinem Anspruch als Kapitalschutz-Experte mit seiner konkreten Empfehlung mitschuldig gemacht hat, an den nun eingetretenen Verlusten von tausenden Kleinanlegern.

Und hier kommen wir zu meiner Artikel-Überschrift. „Was wusste Markus Miller“? Hat er von all den Ungereimtheiten bei der Wirecard nichts gewusst, obwohl die Fachpresse seit mehr als 5 Jahren darüber berichtet. Hatte er keinen substanziellen Einblick in die Geschäfte der Wirecard oder hat er sie gar nicht verstanden? Wenn das so wäre, hätte er niemals diese Aktie öffentlich als Investment empfehlen dürfen!
Hatte er Ahnung von den Geschäften der Wirecard, was ihm als ZDF- Kryptoexperte und Herausgeber des Newsletters „Krypto-X“ obliegen sollte, dann hat er wissentlich eine Schrottaktie empfohlen und sollte dafür Haftbar gemacht werden! Bis Heute haben wir keine Aussage oder Warnung bezüglich Wirecard von Herrn Miller gesehen oder gehört.
Und Schlußendlich ist bei beiden Fragen als Ergebnis die Frage zu stellen, wieviel Substanz ist den Aussagen des Herrn Markus Miller noch beizumessen?! Welche Aussagekraft haben seine Tiraden gegen die Tycoon69 und die MCV-CAP aus Villach Österreich, welche Substanz haben seine Empfehlungen zu Kryptowährungen und Blockchain? Hat er dies genauso sorgfältig geprüft und mit Wissen unterlegt, wie seine Expertennetzwerk um die Wirecard Empfehlung?!
Egal was Herr Miller wußte oder auch nicht, er hat wiedermal deutlich gezeigt, dass er weder zum Vermögensexperten, noch zum Kapitalschutzexperten taugt. Ich halte Herrn Miller nun erst recht allgemeingefährlich für die Menschen, die seinen Empfehlungen folgen und in der Vergangenheit damit immer wieder Verluste realisieren müssen!
Geschädigte Anleger sollten sich mit ihren Anwälten darüber beraten, inwiefern sie Herrn Markus Miller persönlich in die Haftung nehmen können, insbesondere in der Causa „WIRECARD“…
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