Daniel Cohn-Bendit, der aktuelle zweite Vorsitzende der Grünen im Europaparlament, frischgebackener Träger des Theodor-Heuss-Preises und Ehrendoktors der katholischen (!) Universität Brabant, war 1982 bereits ganze 37 Jahre alt, ein Alter, in dem man erwarten sollte, dass jemand Verantwortung für sein Handeln übernimmt.
Auch Jürgen Trittin war bei Übernahme der Verantwortung im Sinne des Presserechts immerhin 27 Jahre alt. Für kommunistische Berufsrevoluzzer aus der Oberschicht scheint jedoch eine andere Zeitrechnung zu gelten, da ist man in dem Alter noch unreif und dann flutscht einem da mal so eine Passage durch, die einem dann gemeinerweise später auf die Füße fällt.

Wirklich? Wie oft passiert es denn einem Menschen im Leben, dass man so eben mal versehentlich mit seiner Unterschrift Straffreiheit für schweren sexuellen Missbrauch von Kindern fordert? Ist das Ihnen schon mal passiert? In der Fußgängerzone vermeintlich für den Regenwald unterschrieben, aber das Kleingedruckte zu Kindesmissbrauch nicht gelesen und plötzlich steht man blöd da?
Ein Jahr nachdem Genosse Jürgen Trittin seinen „Theodor-Adorno“ unter ein Wahlprogramm der Grünen setzte, in welchem Straffreiheit für Sexuellen Missbrauch von Kindern gefordert wurde, äußerte sich Dany le Rouge in der Französischen Abendsendung „Apostrophes“ zu seinen Erlebnissen und Fantasien. Heute sollen das alles „Jugendsünden“ und „Provokationen“ gewesen sein. So lesen wir nunmehr in der FAZ; „Daniel Cohn-Bendit ist nicht interessiert, die Geschichte seiner pädophilen Äußerungen transparent zu machen. Sein Büro hat dazu einen Bestand von belastenden Archivmaterial mit der Überschrift `Pressekampagnen gegen Daniel Cohn-Bendit` bis zum Jahr 2031 gesperrt!“

Foto: Swen Pförtner/dpa
Das ist in etwa so, wie wenn man sagt: „Na klar können Sie mein Punktekonto in Flensburg einsehen. Ich habe nichts zu verbergen!“ aber dann das Kraftfahrbundesamt anweist, für 30 Jahre keine Informationen herauszugeben. OK, gut, aber würden die Delinquenten jetzt daraus gelernt haben und Läuterung zeigen? Nein, Au Contraire; 2001, nur drei Jahre nachdem die Grünen an der Bundesregierung beteiligt waren, wurde durch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung eine Broschüre mit dem Namen „Körper, Liebe, Doktorspiele“ veröffentlicht, in welcher Eltern zu sexuellen Handlungen an ihren Kindern ermutigt wurden. Aufgeteilt in zwei Teile Alter 0-3 und 4-6. Erst sechs Jahre später wurde diese Broschüre nach massiven Protesten eingestampft.

Die Grünen? Nein Danke! Euer consiliarius

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